Der didaktische Leiter unserer Schule Herr Bergmann war in den Osterferien in Wien, um sich im Bereich der inklusiven Unterrichtsvorbereitung fortzubilden. Der Kurs „Instructional strategies to adress the diverse needs of all students“ brachte besonders zum UDL = Universal Design of Learning grundlegende Erkenntnisse. Die Berücksichtigung der Prinzipien von UDL hilft dann sogar bei der Unterstützung aller Schülerinnen und Schüler. Besonders interessant war in diesem Kurs auch die Zusammensetzung der Teilnehmerschaft. Während Teilnehmer aus Spanien, Rumänien und Polen in Erasmuskursen zu erwarten sind, waren auch Teilnehmer aus Kanada und von der Insel Saba, welche zu den Niederländischen Antillen gehört.

Auch in dem Kurs „21st Century Skills for Teachers and Students &The 4Cs: Creativity, Critical Thinking, Communication and Collaboration in Schools“, in dem es besonders um moderne Lehr-Methoden ging, konnte Herr Bergmann u.a. sein Wissen über die EU erweitern, da Kolleginnen von der französischen Insel La Réunion von ihrer Heimat berichten konnten.

Dieser Kurs fand, wie man u.U. erkennen kann, in Dublin statt. Die Teilnehmer konnten sich beim Besuch des EPIC-Museums, dem irischen Auswanderungsmuseum mit der Geschichte Irlands beschäftigen. Zum Erfolg dieses Kurses trugen die beiden Teamerinnen

Jackie MCCann und Miriam Stewart mit ihrer fröhlichen, irischen Art besonders bei. Unten sieht man Teilnehmer bei der Arbeit mit einem Kartenset zum Thema „Critical Thinking“.

Zeitgleich bildete sich unsere Erasmus+ Koordinatorin und Englischkollegin Birte Meyer in Dublin fort. In dem Kurs „Environmental Education: Learning and Acting for a better Future” wurde das Verständnis für die zentralen Begriffe und die Fragestellung der Ökologie thematisiert. Die Teilnehmer:innen lernten, wie sie in ihren Schulen einen positiven Einfluss ausüben und bei ihren Schüler:innen ein Gefühl der Dringlichkeit für eigeninitiatives Handeln wecken können.

Einige Inhalte der Fortbildung wurden unmittelbar nach der Fortbildung in den Englischunterricht des 9. Jahrgangs integriert, da die Punkte Umweltverschmutzung, erneuerbare Energien und umweltfreundliches Handeln zentrale Themen im aktuellen Schulbuch sind.

Neben den theoretischen Inhalten fand auch eine Exkursion in den Botanischen Garten statt. Eine Führung durch den Garten vermittelte den spanischen, griechischen und deutschen Teilnehmer:innen historisches, kulturelles und natürlich biologisches Wissen. Ein besonderes Highlight in dem botanischen Garten war die „Erasmus Learning Area“, in der Schulklassen aktiv arbeiten und lernen können.

Aus Zeitungspapier und alten Gardinenstangen wurden in der Learning Area des botanischen Gartens kurzerhand Blumentöpfe gedreht.
Die Woche in Dublin verknüpfte die Anwendung der englischen Fremdsprache mit dem Bewusstsein für globales umweltbewusstes Denken und Handeln sowie den kulturellen Austausch.

Alle Fortbildungskurse wurden im Rahmen von Erasmus+ von der europäischen Union kofinanziert.












